327 Km an 13 Tagen von Kratzeburg nach Havelberg auf der Havel.
Die Gemeinschaftsfahrt, die als Gepäcktour ausgeschrieben war, ging über die Zwischenziele Wesenberg, Himmelpforte, Burgwall, Liebenwalde, Berlin Heiligensee, Potsdam, Ketzin, Brandenburg, Rathenow. Nicht nur die sportliche Streckenlänge reizte, auch der Wechsel von Fluss und Seen und der Wechsel der Landschaft, von ländlich, Wald, Hafen und Stadt.

Da nur für ein kleineres Teilnehmerfeld ausgeschrieben, war es eine sehr „familiäre“ Fahrt. Man kannte sich untereinander, ob befreundete Kanuten oder von Begegnungen auf anderen Veranstaltungen oder abseits des Sports. Was jedem gleich bei der Anreise, kaum aus dem Auto raus, bei einer herzlichen Begrüßung auffiel. Dieses Herzlichkeit sollte die ganze Tour anhalten.

Auch für die Landausflüge hatten sich die Fahrtenleiter Karen und Rene einiges einfallen lassen. Eine Paddelpause konnte genutzt werden, um sich das Industriedenkmal „Ziegeleipark Mildenberg“ anzuschauen. Der Pausentag in Potsdam wurde genutzt, um die russische Kolonie Alexandrowka, die russisch-orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche, das Belvedere auf dem Pfingstberg und das Holländische Viertel zu besuchen.

In Havelberg angekommen, wurde bei einem gemeinsamen Menü und einem geselligen Beisammensein, der letzte Abend  verbracht. Fast allen konnte Karen die Goldene Havel-Wandermedaille überreichen, 300 Km müssen auf der Havel in einem Paddeljahr hier für erfüllt werden.
Nach einem ausgiebigen gemeinsamen Frühstück wurden die Autos beladen und die Heimreise angetreten.

Fazit, eine sehr zu empfehlende Veranstaltung. Aber man sollte schon etwas erfahrener im Kanu sein.